Nach unserem großen Roadtrip durch Skandinavien, gefolgt von unserer Tour durch Portugal, war dieser Italien Urlaub nun ein weiterer Roadtrip als alleinerziehende Mama unterwegs mit zwei Kindern. Auch hier bekam ich im Vorfeld wieder unterschiedliche Reaktionen, wenn ich von meinen Urlaubsplänen mit meinen beiden Jungs berichtete. Während sich auch positive Zusprüche darunter gemischt haben, gab es immer noch viele ungläubige Reaktionen. Als Mama allein mit ihren Kindern Urlaub zu machen, scheint nicht für jeden eine machbare Option zu sein. Aber das ist es! Über dieses Thema habe ich ausführlicher in meinem Blogartikel „Alleinerziehend unterwegs mit Kindern“ geschrieben und ich kann es jedem nur ans Herz legen!

Auch dieser Reisebericht über meinen Roadtrip als alleinerziehende Mutter unterwegs mit ihren Kindern durch Italien, soll in erster Linie Inspiration sein für alle, die sich möglicherweise unsicher sind. Habt den Mut, packt die Koffer und zieht los!

Italien Roadtrip mit Kindern

In den Osterferien 2018 zog es mich und die Jungs in den „warmen“ Süden. Um genau zu sein, stand ein Roadtrip durch Ligurien, die Toskana, Venetien und die Lombardei an, um den Norden Italiens zu erkunden.

Mein ursprünglicher Wunsch war es, etwas Wärme schon über Ostern abzugreifen, aber dafür hätten wir noch weiter in den Süden gemusst. Im Endeffekt hatten wir Temperaturen zwischen 4 Grad und 26 Grad auf unserem Trip. Es war also wirklich alles dabei.
Mein ältester Sohn wollte gerne während des Osterurlaubs wandern gehen. Daher habe ich die Route so angepasst, dass wir zwei Gegenden mit Wandermöglichkeiten auf unserem Italien Roadtrip hatten dabei hatten. Das Meer durfte dabei natürlich auch nicht fehlen – wenn wir schon so nah dran sind.

So kam am Ende die grobe Route zustande und alles was dazwischen lag, haben wir einfach auf uns zukommen lassen!

Eispause mit Blick auf Genua, Italien

Gestartet sind wir am Düsseldorfer Flughafen mit ca 2 Stunden Verspätung Richtung Mailand. Drei Mal dürft ihr raten mit welcher Airline wir geflogen sind…erfahrene Reisende, werden an dieser Stelle wohl nur einen einzigen Versuch brauchen.
Am Flughafen in Mailand wartete unser Mietwagen auf uns.
Da ich für die engen Straßen Italiens ein extra kleines Auto gemietet habe, gab es natürlich ein „großzügiges“ Upgrade auf einen SUV. Natürlich. Also großes Auto auf kleinen Straßen. Aber wer wird sich schon über ein Upgrade beschweren 😉

Voller Tatendrang und Neugier auf Italien sind wir dann los Richtung Turin, wo wir meine Tante besucht haben.
Am Abend ging es dann direkt weiter nach Genua. Hier angekommen, waren wir etwas überwältigt von den Automassen, die da auf den Straßen unterwegs waren. Ich war schon froh, als ich das Auto erstmal parken konnte.
Für Genua war nur eine Nacht vorgesehen. Daher hieß es keine Zeit verlieren, die Koffer in unserer AirBnB Unterkunft abstellen und raus in die Stadt. Weit sind wir an dem Abend nicht mehr gekommen, denn es sollte ja auch entspannt laufen. Da wir unser Apartment direkt an der Promenade hatten, liefen wir die schöne Promenade entlang und machten es uns in einem netten Restaurant gemütlich. Und was gab’s zu essen? Natürlich Pizza! So wie es sich gehört in Bella Italia.

Blick nach oben auf der Stadttour durch Genua, Italien
Blick nach oben auf der Stadttour durch Genua, Italien

Am nächsten Tag hatten wir dann etwas mehr Zeit Genua zu genießen. Was wir auch gemacht haben. Wir schlenderten durch die Gassen der Altstadt und arbeiteten uns langsam bis zum Berg vor, wo wir uns ein Eis geholt haben und den Ausblick über die Altstadt Genuas genossen haben. Den Jungs hat es Spaß gemacht durch die Straßen zu laufen, Räuber und Gendarmen zu spielen und ich ließ mich einfach treiben. Ein weiteres Muss auf unserer Essensliste für Italien war Focaccia. Als wir diese gefunden und gekauft haben, konnte es für uns weitergehen auf den Straßen Italiens zu unserem nächsten Ziel, Richtung Cinque Terre und La Spezia.

In Pian di Barca lag unsere nächste Unterkunft, wo wir 4 Nächte verbracht haben und von wo aus wir diverse Ausflugsziele im Auge hatten.
Abgesehen davon, dass unsere Unterkunft an der einzigen Straße lag, die durch das Dorf führte, war die Wohnung super. Sie war groß, geräumig, hatte eine Waschmaschine und eine Küche mit einem großen Tisch. Aber unser Highlight war der Garten mit blühenden Kirschbäumen und Blick auf die Berge. Daher haben wir uns nach unseren Ausflügen, solange es das Wetter zuließ, draußen im Garten aufgehalten.

Unser erster Ausflug bei den Cinque Terre ging mit dem Auto über die Berge nach Corniglia.
Und genau hier (aber auch nur hier) habe ich Italien und das Mietwagen-Upgrade verflucht!
Die Straße in den Bergen ist einfach nur für EIN Auto gleichzeitig vorgesehen. Befahren wird die Straße aber in beiden Richtungen! Also ging es im Schneckentempo für uns die Serpentinen entlang, in der Hoffnung, dass weder von vorne noch von hinten ein Auto kommt.
Dieses Glück hatten wir allerdings nicht. Meine Fahrkünste sollten wohl ausgebaut werden. 😉 Als das andere Auto auf einmal um die Ecke von oben kam, hieß es für mich rückwärts den Berg runter mit der Schlucht auf der rechten Seite. Dann irgendwo dem anderen Auto Platz machen, an einer Stelle wo der Weg mal breit genug war, so dass er vorbei konnte und weiter ging’s. Was war ich froh, als der vorbeigefahren war!
Mit ordentlich Adrenalin im Körper ging es weiter die kurvigen Straßen entlang Richtung Corniglia. Umkehren war keine Option.

Weiter geht der Reisebericht unseres Italien-Familienurlaubs im nächsten Blogbeitrag „Roadtrip durch Norditalien – Teil 2“ – Demnächst hier!

Bildergalerie Italien Roadtrip



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