Abwehrkräfte stärken: Wie Du Dich vor Corona wappnen kannst

Während dieser besonderen Zeiten gesund zu bleiben und die Abwehrkräfte zu stärken, scheint für viele eine riesige Herausforderung. In diesem Blog-Post erfährst du, wie du dich gerade jetzt davor schützt krank zu werden.

Corona ist ein Virus, das jetzt gerade, während ich diesen Blogartikel schreibe, immer noch die ganze Menschheit betrifft. 

Dabei ist es nicht viel schlimmer als eine Grippe. Warum die Politiker bei Corona mit so extremen Maßnahmen reagieren, wissen wir nicht und werden es wahrscheinlich nie erfahren. Doch darum geht es hier auch nicht…

Basierend auf meiner Erfahrung möchte ich Dir gerne zeigen, wie du dich vor verschiedenen Erkältungs-Viren schützen kannst – nicht nur vor Corona.

Dies ist in erster Linie meine persönliche Meinung, fundiert auf diversen Büchern, Podcasts, kombiniert mit meinem angeeigneten Wissen rund um Gesundheit, Ernährung und Natur. Jeder einzelne dieser Punkte hat eine große Bedeutung in meinem Leben.

Bei meinen Empfehlungen in diesem Blogartikel spielt es im Grunde auch gar keine Rolle welcher Virenstamm oder um welche Mutation es sich handelt. Denn zentrales Element ist immer ein gesunder Lebensstil – sowohl physisch als auch mental. Wenn du selbst stabil und stark im Leben stehst, stellst Du den Viren ein Bollwerk an Abwehr entgegen.

Wir alle wissen doch eigentlich, wie groß der Einfluss unseres Alltags auf unsere Gesundheit und das Immunsystem ist. Im negativen aber auch, oder erst recht, im positiven!

Wenn Du also deine Immunabwehr stärken möchtest, um damit den Viren nicht so ohne weiteres ausgeliefert zu sein, gibt es ein paar Bereiche bei denen du sinnvolle Ergänzungen vornehmen kannst.

Im Folgenden findest du eine Liste mit verschiedenen Sachen, die dafür bekannt sind, das Immunsystem und somit deine Abwehrkräfte zu stärken. Du kennst wahrscheinlich alle davon, aber ist dir auch bewusst, dass sie dein Immunsystem so boosten, dass es Viren viel schwieriger haben werden, sich bei Dir einzunisten?

Abwehrkräfte stärken - Die Übersicht mit Quicklinks

Vitamin D

Vitamin D, oder das „Sonnen-Vitamin“, ist sehr wichtig für einige Prozesse, die in unserem Körper ablaufen. Eigentlich ist es gar kein Vitamin, sondern ein Hormon. Hormone sind für viele wichtige Abläufe in unserem Körper verantwortlich und damit sehr wichtig für unseren Organismus.

Man sagt, dass wir in Deutschland zu wenig davon haben, da die Sonne hier nicht so stark ist. Meine Vermutung ist jedoch, dass hier auch zusätzlich mit reinspielt, dass die Menschen sich von Kopf bis Fuß eincremen, sobald die ersten Lichtstrahlen im Frühling auftauchen. Die Sonnencreme unterstützt unsere Unterversorgung nochmals – und wahrscheinlich gar nicht mal in so geringem Maße.

“Vitamin D verhindert nicht nur die Entstehung von Krebs, sondern vernichtet sogar Krebszellen […] Außerdem verhindert es an Grippe zu erkranken.”
(Quelle: Die Hormon Revolution – Dr Med. Michael E. Platt)

Der andere Grund ist meiner Meinung nach, dass unser durchschnittlicher Lebensstil dafür sorgt, dass wir zu viel in Büros und zu wenig draußen in der Sonne sind. Generell sei gesagt, der Körper benötigt jeden Tag mindestens 30 Minuten Sonneneinstrahlung…auf nackter Haut. Im Sommer wäre das sogar in Deutschland machbar. Wenn denn dann die Cremes nicht wären.

Als sinnvolle Ergänzung für unsere Breitengrade und Lebensstile gibt es ja zum Glück Vitamin D Tropfen. Nimm am besten die, die mit Vitamin K angereichert sind. Diese helfen dir deinen Vorrat aufzufüllen und schützen dich vor Krankheiten.

Wusstest du, dass es Studien darüber gibt, dass Corona von Menschen mit einem höheren Vitamin D Vorrat besser vertragen wird? Diese Menschen merken entweder nichts von Corona oder nur sehr leicht. Im Gegenzug sind viele an COVID gestorben, die gleichzeitig auch einen sehr niedrigen Vitamin D Haushalt hatten.
Wenn du mehr zu genau diesem  (und noch vielen weiteren) Thema hören möchtest, kann ich dir die Doppel-Episode zu Lewis Howes Podcast „The School of Greatness“ sehr empfehlen.

Vitamin C

Vitamin C ist ja schon bekannt für seine starke Wirkung bei Erkältungen. Da muss ich nicht viel zu sagen – nur vielleicht eine Anekdote aus dem Tierreich.

Wir Menschen konnten Vitamin C früher selbst produzieren. Tatsache! Die Evolution hat sich gedacht, dieses Gen, welches Vitamin C produziert, aus dem Programm zu nehmen, da wir durch unsere pflanzliche Ernährung genug davon bekommen haben. Es ist wasserlöslich und kann damit von unserem Körper nicht abgespeichert werden. Daran siehst du, dass die Natur es so bedacht hat, dass wir genügend davon in unserer Nahrung haben und diese auch zu uns nehmen. Macht ja soweit auch Sinn. Nun ist unsere Ernährung generell in eine andere, in diesem Sinne schlechtere, Richtung verlaufen: mehr Fleisch, Kohlenhydrate, weniger Gemüse – vor allem gutes frisches Gemüse. Folge ist, dass das Vitamin C Level auf einem grundsätzlich niedrigen Niveau ist.

Bei den Tieren ist dieses Gen immer noch vorhanden und produziert täglich Vitamin C. [QuelleDas Erstaunliche ist, die Produktion des Vitamins vervielfacht sich enorm, sobald das Tier krank wird.

Aufgrund der evolutionären Entwicklung können wir dies leider nicht mehr, aber wir sollten daher erst recht daran denken, in solchen Phasen, mehr Vitamin C zu uns zu nehmen oder sogar zur Infusion zu gehen. 4-10mg pro Tag kannst du Zuhause oral einnehmen, bevor es dem Magen zu sauer wird oder du Durchfall bekommst. Für alles darüber hinaus solltest du lieber auf Infusionen beim Arzt zurückgreifen. Dort gibt es die Möglichkeiten einer hohen Dosis Vitamin C (bis zu 150mg) direkt in die Vene.

Wusstest Du, dass…
…der Vitamin C Gehalt von Paprika (100-120mg) doppelt so hoch ist, wie der einer Zitrone (53mg)?

Ingwer

Die Zauberwurzel Nummer 1!
Ingwer wird viel Gutes nachgesagt. Wie ich über verschiedene Quellen und Erfahrungen die ich gemacht habe sagen muss: berechtigterweise!
Wir selbst haben es in unserer Familie mittlerweile in unserem täglichen Gebrauch und können und wollen auch nicht mehr ohne. Von Ingwer-Wasser zum Frühstück, über Ingwer im Smoothie bis hin zu Ingwer bei uns im Essen, diese Zauberwurzel tut uns gut und schmeckt uns gut. Ingwer ist ein natürliches Antibiotikum und wirkt entzündungshemmend. Und das sind nur zwei der vielen Eigenschaften von Ingwer. Starte jeden Tag mit einem Ingwer Wasser. Dafür schneidest du ein kleines Stück Ingwer in ca 7 dünne Scheiben auf einen kleinen Topf (500ml), kochst es auf und lässt es noch gut 15 Minuten im Wasser quellen.

Es geht hier übrigens mehr um die Oberfläche des genutzten Ingwers als das Gewicht.

Kurkuma

Kurkuma (Curcuma) oder Gelbwurzel ist die Wurzel aller Wurzeln, das Gewürz aller Gewürze, das Pulver aller Pulver.

Dem Wirkstoff Curcumin werden krebshemmende, antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen zugeschrieben.
In der traditionellen indonesischen Medizin wird Kurkuma zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems eingesetzt, sowie zur Vorbeugung von Infektionen und Erkrankungen der Atemwege.

Es gilt dabei die Menge und die Aufnahme bzw. die Bioverfügbarkeit der Wunderwurzel zu beachten.

Treten Erkältungssymptome auf, haben wir in der Familie damit angefangen uns Kurkuma Heißgetränke zu machen, indem wir ca. 1 Teelöffel Kurkumapulver auf eine 200ml Tasse heißes Ingwerwasser genommen haben. Bei der Wahl des Kurkumas haben wir uns für ein hochwertiges Produkt entschieden, da es hier um die Wirkstoffe und nicht allein den Geschmack geht.

Um das Ganze geschmacklich aufzupeppen, kommt noch ein Löffel Honig rein. Die Bioverfügbarkeit bzw. damit unser Organismus den Stoff überhaupt aufnehmen kann, kommt dann noch ein wenig Pfeffer dazu. Peperin, der Wirkstoff in Pfeffer, sorgt dafür, dass wir Kurkuma im Körper für uns verfügbar machen können. Ohne das, geht‘s nicht – oder nur sehr geringfügig.

Mittlerweile gibt es auch Präparate von verschiedenen Anbietern, wie zum Beispiel Nature Love, die dir die richtige Dosierung von Kurkuma inklusive Peperin in Tablettenform zur Verfügung stellen.

Grüne Smoothies

Grüne Smoothies – seit einigen Monaten ein fester Bestandteil vor allem meines Morgens. Schon mal vorweg: Grüne Smoothies sind nicht so schlimm wie ihr Ruf. Klar, am Anfang braucht es ein wenig Geduld und Experimentierfreude, um sich seinen eigenen Smoothie, der einem auch schmeckt und guttut zusammenzustellen. Aber es gibt sooo viele Varianten, dass es garantiert für jeden Geschmack und Zweck eine gute Kombi gibt.

Als grüne Basis kannst du alles Mögliche an Grünzeug nutzen. Seien es Salate wie Mangold, Feldsalat oder Spinat oder aber Wildkräuter wie Giersch, Brennessel oder Löwenzahn. Ich habe vieles davon auf der Suche nach meinem Grünen Smoothie probiert. Geschmack und auch Konsistenz (was nicht zu verachten ist, bei der Smoothie-Herstellung und Zufuhr;)) variieren je nach Wahl der Zutaten.

Finde deinen Geschmack ganz einfach durch rumprobieren heraus.

Verfeinern lässt sich der Smoothie durch Gurke, Apfel und Orangensaft.

Am besten schmeckt es locker fluffig und ohne Stückchen in einem leistungsstarken Mixer zubereitet. Wir benutzen ein Vorgänger-Modell von diesem Philips Standmixer. Das Rezept für unseren super-gesunden und leckeren Grünen Smoothie ist nun auch online hier auf dem Blog zu finden..

Das Grün der Kräuter und der Blätter ist gesund für unser Blut und unseren Organismus. Auf täglicher bzw. regelmäßiger Basis stärkst Du so deine Immunabwehr, so dass sie zuverlässig und normal arbeiten kann.

Als kleiner Tipp am Rande: Grüne Smoothies machen sich am besten im grünen Wald! 😉

Waldbaden

Shinrin-yoku oder auch Waldbaden ist eine Immunsystem Boost Methode mit großer Wirkung. Dies ist schon seit sehr langer Zeit in den unterschiedlichsten Kulturen bekannt und wird nun endlich auch von der Wissenschaft ins Auge gefasst. Nicht nur das. Wissenschaftliche Studien belegen sogar die Wirksamkeit des Waldbadens.

Waldbaden kannst du auf verschiedene Art und Weise. Einerseits kannst du einen längeren Spaziergang durch einen Wald machen. Dabei ist es egal, ob Laub- oder Nadelwald. Gehe sehr bewusst durch den Wald und achte auf deine Atmung. Atme oft und tief. Bleib stehen und genieße die Luft und die Atmosphäre. Dort wo es möglich ist, nimm doch den Weg quer durch den Wald ab von den Waldwegen.

Andererseits kannst du dir eine Hängematte schnappen (die gibt es schon ab 15€ zu kaufen) und diese mitten im Wald zwischen zwei Bäumen aufspannen. Ich benutze hierfür meine handgewebte Hängematte von TropilexNimm dir ein Buch oder eine Meditation mit oder genieße einfach die Ruhe im Wald. Auch hier gilt, atme tief ein und aus und entspanne dich.

Wie auch immer Deine Version des Waldbadens aussieht, nimm jederzeit Rücksicht auf den Wald und Deine Umgebung!

Durch die Aufnahme der Waldatmosphäre wird laut japanischen Forschern der Stress reduziert und wir entspannen uns. Was Grippen und Viren angeht, stärken die Stoffe, die die Bäume absondern unser Immunsystem, indem sie zum Beispiel die Produktion der weißen Blutkörperchen anregen. Die Produktion der sogenannten Killerzellen, welche beschädigte Zellen im Körper entfernen, wird stark angeregt. Nach einem Tag Waldbaden steigen sie bereits um 50% an, nach zwei Tagen bereits um 70%. Und dieser Zustand hält anschließend mehr als 1 Woche an. [Quelle]

Der Wald tut uns auf so vielen unterschiedlichen Ebenen gut. Dort kannst du dem Stress entfliehen, atmest saubere Luft und ätherische Öle ein und stärkst dadurch auch noch dein Immunsystem.

So, wo ist der nächst gelegene Wald?

Bei Interesse, googel doch einfach mal „Waldbaden Studien“ und du findest genug Recherchematerial.

Ruhe

Dein Lebensstil, sozusagen dein Alltag mit allem was damit einhergeht, hat einen unglaublich großen Einfluss auf Deine Gesundheit und Deine Anfälligkeit bei möglichen Grippe- und Virusinfektionen.

Der beste Rat ist hier der einfachste: Stress dich nicht! Vor allem nicht jeden Tag! Bau dir Auszeiten ein.

Was ich erst sehr spät erkannt habe, was aber enorm wichtig ist für deinen Organismus, ist sich Ruhezeiten einzubauen. Nicht nur zwei Mal im Jahr im Urlaub.
Nein!
Täglich!
Denn…Achtung Spoiler…unser Körper ist keine Maschine!
Und alle so „Waaaas?!“

Unser Körper ist unser Tempel, in dem wir zeitlich begrenzt wohnen dürfen und den wir pflegen sollten. Von Außen wie auch von Innen! Dazu gehören natürlich oder vor allem auch Auszeiten. Diese können unterschiedlich aussehen in Form von Meditation, Mittagsschlaf, Spaziergang im Wald oder mal kurz die Augen schließen. Du siehst bestimmt schon worum es geht, Hauptsache du kannst im Laufe des Tages mal kurz in dich gehen, reinhorchen, entspannen, nichts tun.

Unser Organismus arbeitet 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Rund um die Uhr, ohne Pause. Das Gehirn lässt uns Tausende von Gedanken pro Tag durchgehen und verarbeitet Millionen von Eindrücken. Also ich kann es schon verstehen, dass der Kopf und der Körper da auch mal eine Pause verdienen. Du etwa nicht?!
Und das eben öfters als die zwei mal im Jahr auf der Strandliege liegen. Täglich ist die Devise!
Schon allein, um dem ganzen Stress, der um einen herum herrscht zu entkommen und ihn regelmäßig zu verarbeiten.

Schalte die Nachrichten aus

Was Du nicht unterschätzen solltest, ist die Macht der Medien. Die Medien lieben es, negative Nachrichten zu verbreiten. Sie lieben sie nicht, weil sadistische Menschen dahinter stecken, sondern schlicht und einfach weil Geld dahinter steckt. Negative Schlagzeilen bzw. Schlagzeilen rund um die Angst der Menschen, lassen sich viel besser verkaufen als gute Nachrichten. Wie wir gerade auch selbst wieder sehr gut erfahren, wird seit Monaten nur noch von Inzidenzwerten und Neuinfektionen gesprochen. Kaum jemand weiß aber, worum es da genau geht. Was sind das für Zahlen? Wovon werden so Erhebungen beeinflusst? Warum steigt es, warum fällt es? Gefühlt denken sich die Medien, je höher desto besser (verkaufbar). So lässt sich die Angst der Menschen am besten schüren. Und was können wir dagegen tun? Nichts!

Daher lass die Politiker, Virologen und Experten ihre Regeln aufstellen und schalte die Nachrichten einfach mal ab. So erlaubst Du Dir wenigstens etwas Ruhe im Kopf und weniger Angst in der Brust.

Vor allem, und das gilt alles auch außerhalb von Corona, beriesel Dein Hirn nicht direkt am frühen Morgen mit Medien jeglicher Art!
Gesünder ist es allemal, anstatt ständig Angst vor dem Virus zu haben. In Angst zu leben macht so viel schlechtes mit deinem Körper. So viel, was du nicht unbedingt merkst, aber unterbewusst grummelt es die ganze Zeit vor sich hin.

Und wenn du diese Angst auch noch jeden Tag erneut schürst und in dir rumträgst, dann macht es etwas mit dir. Es wirkt wie dauerhafter Stress. Dauerhafter Stress ist aber wie du weißt ungesund. Da du aktuell im Falle von Corona an den Regelbeschlüssen und an den Werten gezielt nichts anrichten kannst, kannst du wenigstens etwas für dich tun: die Nachrichten und damit die Angst und den Stress einfach mal abschalten.

Ja, ich weiß, da stehen am Ende einige Punkte auf dieser Liste. Doch eigentlich geht es im Kern um diesen einen: etabliere einen gesunden Lebensstil in allen Bereichen deines Lebens und stärke damit dein Immunsystem und deine Abwehrkräfte.

Jeder Schritt ist dabei ein Anfang. Und anfangen hätten wir alle schon viel früher gemusst, um wirklich präventiv unsere Körper wieder zu stärken.

Day one or one day.
Du entscheidest!

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